Begeisterung beim Europameister

Der Opel Corsa-e Rally für den ADAC Opel e-Rally Cup läuft jetzt im harten Testbetrieb auf Rallye-Wertungsprüfungen. Die Testpiloten Marijan Griebel und Horst Rotter loben die Performance des schnellen Stromers.

Sieht gut aus, ist schnell und macht Spaß: Der neue Opel Corsa-e Rally beim WP-Test

Das Test- und Entwicklungsprogramm mit dem Opel Corsa-e Rally geht in die heiße Phase. Nachdem die bisherigen Basis- und Ausdauertests – auch bedingt durch die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie – ausschließlich im Test Center Dudenhofen stattgefunden hatten, hat das Entwicklungsteam von Opel Motorsport nun mit der Feinarbeit begonnen. Und das bedeutet: Auf „echten“ Wertungsprüfungen wird der 136 PS starke Stromer ans Limit getrieben, um eine ideale Basisabstimmung für die späteren Kundenfahrzeuge zu finden und gleichzeitig etwaigen Schwachstellen auf die Spur zu kommen. Am Steuer saßen bislang Rallye-Urgestein Horst Rotter und der zweimalige Rallye-Junior-Europameister und frühere Opel-Werkspilot Marijan Griebel.

„Es ist unerlässlich, auf richtigen Rallye-Pisten zu testen, um wirklich herauszufinden, wo du stehst“, sagt Opel Motorsport Direktor Jörg Schrott. „So mussten wir zum Beispiel die Bremsbelüftung nacharbeiten, weil die vorderen Bremsen zu heiß wurden – etwas, das zuvor in Dudenhofen nie aufgetreten war. Das sind Kleinigkeiten, die aber natürlich nachher im Rallye-Betrieb bei den Kundenautos funktionieren müssen.“

In Bezug auf die Performance des Opel Corsa-e Rally ist der Motorsport-Verantwortliche von Opel zufrieden: „Unsere Testfahrer sind begeistert. Das Auto ist schnell, gut balanciert, lenkt präzise ein und ist auf der Bremse sehr stabil. Es macht Spaß, das Auto zu fahren, und das ist für unsere Kunden wichtig. Es sieht auch aus der Zuschauer-Perspektive richtig gut aus. Der Corsa-e Rallye wird auf den meisten Wertungsprüfungen schneller sein als sein Vorgänger, der Opel ADAM Cup. Nun gilt es noch, an den Details zu feilen, um im nächsten Schritt mit dem Aufbau der Kundenautos beginnen zu können.“