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Opel und ADAC: Die Fortsetzung einer erfolgreichen Partnerschaft

Die Allianz zwischen Opel und ADAC geht 2020 in ihr achtes Jahr. Seit dem Wiedereinstieg von Opel in den Motorsport zur Saison 2013 hat diese starke Partnerschaft insbesondere den deutschen Rallyesport befruchtet wie kein anderes Nachwuchsprojekt zuvor. Zahlreiche große Erfolge national wie international sind Beleg für die Stimmigkeit der gemeinsamen Bemühungen.

Der ADAC Opel Rallye Cup entwickelte sich rasch zum erfolgreichsten Rallye-Markenpokal weltweit. Insgesamt 94 verschiedene Piloten aus 18 Nationen maßen sich seit 2013 auf den identischen Opel ADAM in Cup-Spezifikation um Punkte und Preisgeld. Zahlreichen Talenten unter ihnen gelang der Sprung aus dem ADAC Opel Rallye Cup in die höheren Klassen des internationalen Rallye-Sports.

In erster Linie sind hier natürlich jene sieben Förderpiloten zu nennen, die nach großartigen Leistungen im Cup ins ADAC Opel Rallye Junior Team berufen und dort im pfeilschnellen Opel ADAM R2 in der Rallye-Junior-Europameisterschaft eingesetzt wurden. In aufwändigen Sichtungsverfahren hatten die Verantwortlichen von ADAC und Opel jeweils einen oder gar zwei Förderpiloten aus dem Cup gekürt, um ihnen – auch mit großer Unterstützung der ADAC Stiftung Sport – die nächsten Schritte bei der Entwicklung ihrer Laufbahn zu ermöglichen. Parallel entwickelte sich das ADAC Opel Rallye Junior Team angesichts seiner eindrucksvollen Erfolge rasch zu einem echten Magneten für junge Rallye-Talente aus ganz Europa.

Vier Junior-EM-Titel in Folge durch Emil Bergkvist (Schweden), Marijan Griebel (Hahnweiler), Christopher Ingram (Großbritannien) und Martins Sesks (Lettland) zwischen 2015 und 2018 zeugen von der Schlagkraft des ADAC Opel Rallye Junior Teams. Marijan Griebel, 2016 der erste deutsche Rallye-Europameister seit 33 Jahren, legte mit seinem EM-Titelgewinn im R5-Boliden in der U28-Klasse im Jahre 2017 nochmals einen drauf. 2018 verzückte der Pfälzer im Citroën DS3 WRC die Fans mit Gesamtrang 8 bei der ADAC Rallye Deutschland, dem deutschen Gastspiel der Rallye-Weltmeisterschaft. Opel-Zöglingen wie den Cup-Champions 2014, 2015 und 2017, Emil Bergkvist, Julius Tannert und Tom Kristensson, gelang der Sprung in die Rallye-Junior-Weltmeisterschaft.

Große Beliebtheit in der deutschen Rallyeszene

Die deutsche Rallyeszene profitierte enorm von der starken Partnerschaft zwischen ADAC und Opel. Piloten wie der zweimalige Deutsche Meister Fabian Kreim, der 2018er-Titelträger Marijan Griebel, aber auch Talente wie Dominik Dinkel oder Yannick Neuville, allesamt ehemalige Spitzenleute aus dem Cup, drückten der Deutschen Rallye-Meisterschaft zunehmend ihren Stempel auf. Und natürlich freute sich jeder Rallye-Veranstalter über die wilde Opel-Meute, die ob ihrer beherzten Gangart auch bei den Fans rund um die Wertungsprüfungen äußerst beliebt war.

Wie kompetitiv die Einstiegsplattform von ADAC und Opel aufgestellt war, belegt der Umstand, dass die nur rund 140 PS starken ADAM-Flitzer bei den Läufen zur Deutschen Rallye-Meisterschaft und des ADAC Rallye Masters regelmäßig im Bereich der Top-10 des Gesamtklassements auftauchten – gegen teils doppelt so starke, allradgetriebene Fahrzeuge.

Darüber hinaus mauserte sich der 190 PS starke Opel ADAM R2 seit seiner Homologation zur Saison 2014 zum erfolgreichsten Rallye-Fahrzeug seiner Klasse. Nicht weniger als 33 internationale und nationale Meistertitel sowie rund 230 Klassensiege demonstrieren eindrucksvoll das enorme Potenzial des Rüsselsheimer Rallye-Flohs.

Der Nachwuchsförderung galt und gilt seitens ADAC und Opel höchstes Augenmerk: Die drei Stufen ADAC Opel Rallye Academy, ADAC Opel Rallye Cup und ADAC Opel Rallye Junior Team dürfen als Muster für effektives Talentscouting gelten. Und dieses Konzept wollen die starken Partner auch in Zukunft bewahren, ausbauen und weiterentwickeln.

„Wir möchten die bekannte Förderpyramide fortsetzen und optimieren“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „In den vergangenen sieben Jahren haben wir mit dem ADAC Opel Rallye Cup beinahe hundert Rallyetalenten aus 18 Nationen eine perfekte Einstiegsplattform in den professionellen Rallyesport geboten. Die ADAC Opel Rallye Academy 2016 war als Unterbau für den Cup ein durchschlagender Erfolg. Und die schnellsten Junioren aus dem Cup konnten im ADAC Opel Rallye Junior Team zeigen, dass sie auch international auf höchstem Niveau mit den Besten mithalten können. Vier Europameistertitel in Folge zwischen 2015 und 2018 sprechen eine deutliche Sprache. So würde ich mir das auch für die Zukunft vorstellen.

„Der ADAC Opel Rallye Cup hat die Rallye-Landschaft befruchtet wie kein anderes Nachwuchsprojekt“, ergänzt Opel-Chef Michael Lohscheller. „Ein Beispiel: Die früheren Opel-Werkspiloten Tom Kristensson und Julius Tannert mischen derzeit die Rallye-Junior-Weltmeisterschaft JWRC auf. Durch die Integration von Opel in die Groupe PSA haben wir darüber hinaus ganz neue Möglichkeiten.“