Pietarinen jubelt über Titel und ADAM R2

Der Finne Eerik Pietarinen sicherte sich mit einem zweiten Rang bei der ADAC 3-Städte Rallye den Titel im ADAC Rallye Cup und durfte dafür einen Opel ADAM R2 nebst Ersatzteilpaket in Empfang nehmen.

Pietarinen/Raitanen: Ein souveräner zweiter Rang beim Finale genügte zum Titelgewinn

Die Saison 2019 im ADAC Rallye Cup war durch das Duell zwischen Grégoire Munster (Belgien) und dem finnischen Rallyemeister Eerik Pietarinen geprägt. Nachdem Munster beim letzten Lauf im Erzgebirge durch einen Ausfall ohne Punkte geblieben war, hatten Pietarinen und sein Beifahrer Juhana Raitanen die Meisterschaftsführung übernommen und reisten mit einem Vorsprung von 28 Zählern zum Saisonfinale im Rahmen der ADAC Knauss-Tabbert 3-Städte Rallye rund um das niederbayerische Freyung unweit der tschechischen Grenze.

Um seine Titelchancen zu wahren, mussten Munster und Copilot Louis Louka bei der Asphalt-Hatz über zehn sehr anspruchsvolle Wertungsprüfungen von Beginn an attackieren. Der Sohn der belgischen Rallye-Legende Bernard Munster sicherte sich bereits am Freitagabend die Führung in der Cup-Wertung und gab diese bis zum Samstagabend nicht mehr ab. "Wir haben getan, was wir konnten. Durch unseren eigenen Fehler haben wir im Erzgebirge wichtige Punkte verschenkt, die uns jetzt zur Meisterschaft fehlen. Daher Glückwunsch an Eerik, der einen guten Job gemacht hat", so Munster. Glücklich zeigte sich der Finne, der als Zweiter das Ziel sah und so mit zwölf Punkten Vorsprung vor Munster den ADAC Rallye Cup für sich entschied. "Wir haben in diesem Jahr auf Asphalt viel dazu gelernt und sind überglücklich, den Nachwuchscup gewonnen zu haben. Es war ein toller Wettkampf mit Grégoire, der sehr viel Spaß gemacht hat", erklärte Pietarinen, der im Rahmen der abendlichen Siegerehrung seinen Hauptpreis in Empfang nehmen durfte – einen Opel ADAM R2 nebst einem Ersatzteilpaket im Wert von 15.000 Euro.

Bester Deutscher beim Saisonfinale und in der Gesamtwertung des ADAC Rallye Cups wurde der erst 18-jährige Nick Loof, der an der Seite seines Beifahrers Nico Eichenauer einmal mehr eine souveräne Leistung zeigte. Er belegte im Ziel den dritten Platz und komplettiert damit das Podium in der Schlusstabelle. "Wir hatten auf diesen traumhaften Prüfungen einen guten Speed und haben früh in unseren Rhythmus gefunden. Die Veranstaltung hat Spaß gemacht, und wir konnten auf den anspruchsvollen Strecken viel dazulernen", so Loof. Den Tagessieg in der Kategorie der Cup-ADAMs sicherte sich indessen der Tscheche Dominik Stritesky, der damit auch den Finallauf im tschechischen Opel ADAM Rallye Cup gewann.