Opel-Junioren in Rom ohne Fortune

Beide Opel ADAM R2 des ADAC Opel Rallye Junior Teams sahen das Ziel der ersten Etappe bei der Rally di Roma Capitale nicht. Grégoire Munster wurde von einem Unfall, Elias Lundberg von gesundheitlichen Problemen gestoppt.

Starker Beginn, abruptes Ende der ersten Etappe: Grégoire Munster und Louis Louka

Missglückter Auftakt in die Rally di Roma Capitale für das ADAC Opel Rallye Junior Team. Schon am ersten Tag des Asphalt-Spektakels rund um die italienische Hauptstadt endeten die hohen Ambitionen der beiden Opel-Junioren Grégoire Munster und Elias Lundberg vorzeitig. Nach einer bis dahin starken Vorstellung auf Rang 2 im Klassement der Junior-Europameisterschaft (FIA ERC3 Junior Championship) liegend, wurde Munster durch einen Unfall in der fünften Wertungsprüfung gestoppt. „Wir haben bei der Durchfahrt eines Kreisverkehrs innen einen Randstein berührt, worauf das Auto aufgestiegen und hart aufgekommen ist“, berichtete Munster. Beim Aufprall wurde am ADAM R2 die Lenkung beschädigt, eine Weiterfahrt war nicht möglich.

Ein gesundheitliches Problem beendete derweil die Podest-Ambitionen seines Teamkollegen Elias Lundberg. Bereits nach dem Qualifying am Freitag hatte der 21-jährige Schwede Probleme mit dem linken Arm bekundet. Diese verschlimmerten sich während der ersten drei Wertungsprüfungen am Samstag. „Es sind gar nicht einmal so sehr die Schmerzen, die mich beim Fahren behindern, aber ich kann mit der linken Hand nicht richtig zugreifen“, schilderte der letztjährige Champion des ADAC Opel Rallye Cup.

Eine Inaugenscheinnahme durch einen Physiotherapeuten ließ auf einen eingeklemmten Nerv im linken Arm schließen, worauf die Teamleitung des ADAC Opel Rallye Junior Teams beschloss, ihren Fahrer nach WP3 bis auf Weiteres aus dem Wettbewerb zu nehmen. „Ich glaube, es war die einzig richtige Entscheidung“, stimmt Lundberg zu. „Ich musste beim Fahren praktisch alles mit der rechten Hand machen, und die brauche ich ja auch zum Schalten. So ist schnelles Autofahren auf diesen anspruchsvollen Wertungsprüfungen und auf diesem hohen Niveau einfach nicht möglich.“

Lundberg wird sich nun einige Stunden Ruhe gönnen. Morgen früh wird entschieden, ob er und sein Beifahrer David Arhusiander für die zweite Etappe der Rally di Roma Capitale wieder ins Geschehen eingreifen können. Munster und sein Copilot Louis Louka werden am Sonntag am Start stehen.