Spannung vor dem Finale

Mit seinem Sieg bei der ADMV Rallye Erzgebirge übernahm der Finne Eerik Pietarinen vor dem Saisonfinale in Niederbayern wieder die Führung im ADAC Rallye Cup. Der junge Nick Loof schob sich mit einem weiteren starken Auftritt auf den dritten Zwischenrang im Gesamtklassement.

Höhenflug: Mit Rang 4 im Erzgebirge schob sich Nick Loof auf den dritten Gesamtrang vor

Der Titelkampf im ADAC Rallye Cup ist voll entbrannt. Mit seinem Sieg beim vorletzten Lauf im Rahmen der ADMV Rallye Erzgebirge schob sich der Finne Eerik Pietarinen wieder an die Tabellenspitze, während sein größter Widersacher um den Cup-Sieg, Grégoire Munster, bei der Regenschlacht rund um Stollberg Federn ließ. In Führung liegend, rutschte der Belgier in der siebten Wertungsprüfung von der Piste, prallte in einen Baum und musste die Rallye aufgeben. Vor dem Saisonfinale im Rahmen der ADAC 3-Städte Rallye, bei dem es nicht nur um den Cupsieg, sondern auch einen einsatzfertigen Opel ADAM R2 nebst einem Ersatzteilpaket im Wert von 15.000 Euro geht, trennen Pietarinen und Munster 28 Punkte. Was nach mehr klingt, als es ist, denn beim Showdown am 18./19. Oktober rund um Freyung in Niederbayern sind noch 50 Zähler zu vergeben.

„Die Rallye hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Gerade die vielen Schotterstücke, die unterschiedlichen Asphaltbeläge und die schwierigen Wetterverhältnisse machen den Reiz der Veranstaltung aus", so Pietarinen. „Beim Saisonfinale werden wir natürlich nochmal alles geben. Denn neben dem Meistertitel hätte ich natürlich auch den ADAM R2 sehr gerne …“

Spannend wird beim Saisonfinale in zwei Wochen auch der Kampf um den dritten Gesamtrang und um den inoffiziellen Titel des besten Deutschen im ADAC Rallye Cup. Mit einem glänzenden vierten Rang im Erzgebirge hinter den tschechischen Gaststartern Dominik Strítesky und Szymon Zarlok schob sich der erst 18-jährige Nick Loof an Cup-Veteran Tim Wacker vorbei und liegt nun zwei Punkte vor seinem Landsmann und deren sechs vor dem Schweden Sebastian Johansson. "Wir hatten hier einen guten Speed und einen guten Rhythmus“, kommentierte Loof seinen Auftritt in Sachsen. „Die Veranstaltung hat Spaß gemacht, und wir konnten vor allem bei den schwierigen Witterungsverhältnissen viel dazulernen.“