Etappensieg für Opel auf Gran Canaria

Der Lette Mārtiņš Sesks führt im ADAM R2 des ADAC Opel Rallye Junior Teams nach dem ersten Tag des zweiten Laufs zur Rallye-Europameisterschaft auf Gran Canaria. Teamkollege Tom Kristensson folgt im zweiten ADAM R2 in Schlagdistanz.

Starkes Asphalt-Debüt: Sesks/Francis im Opel ADAM R2 auf dem Weg zum Etappensieg

Das ADAC Opel Rallye Junior Team hat bei der Rally Islas Canarias die erste Etappe für sich entschieden. Nach einem beinharten Kampf über acht Wertungsprüfungen liegt der junge Lette Mārtiņš Sesks im Opel ADAM R2 beim zweiten Saisonlauf zur Rallye-Junior-Europameisterschaft (FIA ERC Junior U27) nur sieben Zehntelsekunden vor dem Portugiesen Diogo Gago und vier Sekunden vor dem spanischen Lokalmatador Efrén Llarena. Damit strich Sesks die sieben Bonuspunkte für den Gewinn einer Etappenwertung ein. An fünfter Stelle in Lauerstellung folgt der Schwede Tom Kristensson im zweiten ADAM R2 des ADAC Opel Rallye Junior Teams.

Mit der Bestzeit in WP2 übernahmen der 18-jährige Sesks und sein Copilot Renārs Francis erstmals die Führung im Zwischenklassement der hart umkämpften Junior-EM. Allerdings ließen sich insbesondere die Peugeot-Piloten Gago und Llarena nie wirklich abschütteln, so dass im Rennen um den Sieg auf Gran Canaria noch alles offen ist.

„Es war ein harter, aber guter Tag“, kommentierte Sesks. „Am Vormittag waren die schnellen Asphalt-Pisten stellenweise noch feucht und enorm rutschig. Hier galt es, das richtige Maß zwischen Angriff und Risiko-Management zu finden. Das ist uns, denke ich, gut gelungen, auch wenn die Gegner uns ständig im Nacken saßen. Aber ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf des ersten Tages. Immerhin bestreite ich hier meine erste richtige Asphalt-Rallye!“

Auch Teamkollege Kristensson und Copilot Henrik Appelskog mischen nach den ersten acht von insgesamt vierzehn Wertungsprüfungen voll im Kampf um die Podestplätze mit. „Wir arbeiten noch an unserem Fahrstil, um im ADAM R2 voll angreifen zu können“, sagt der 27-Jährige. „Ich fühlte mich im Verlauf des ersten Tages schon recht wohl im Cockpit und hatte einen guten Rhythmus gefunden. Aber angesichts des enormen Tempos in diesem hochklassigen Feld müssen wir morgen noch eine Schippe drauflegen, um aufs Podest zu kommen. Und das ist natürlich das Ziel.“

Die zweite Etappe beginnt am morgigen Samstag um 9.42 Uhr Ortszeit (MESZ minus eine Stunde). Insgesamt sind noch einmal etwas mehr als 100 WP-Kilometer zu bewältigen.