Philosophie & Strategie.

Die durchaus ehrenvolle Vergangenheit des Rallyesports in Deutschland und der Umstand, dass aktuell in dieser Motorsportdisziplin noch „Luft nach oben“ ist, führten bei Opel zu der Erkenntnis: Für den Nachwuchs muss etwas getan werden. Aus der Einsicht wurde eine Idee, eine Strategie: Jungen Talenten soll auf nationaler Ebene ein Rennformat geboten werden, in dem sie ihr Talent zeigen und weiterentwickeln können, im Idealfall bis zur europäischen Spitze – mit erstklassigem Material, professioneller Unterstützung und, ein ganz entscheidender Punkt, zu überschaubaren Kosten!

Das passende Fahrzeug dazu wartete schon darauf, seinen frechen, mutigen Charakter und sein sportliches Potenzial auch auf der Rennpiste auszuleben: Der neue Opel ADAM, da waren sich die Ingenieure der Opel Motorsportabteilung und externe Entwicklungspartner einig, bot exzellente technische Voraussetzungen für den Aufbau zum Rallyefahrzeug.
Dass sich zudem mit dem ADAC ein starker Partner fand, der die Begeisterung für das Projekt teilte, beschleunigte dessen Umsetzung. Der größte Automobilklub Europas vertritt die gleiche Förderphilosophie und ergänzt sich mit Opel in idealer Weise: Der ADAC stellt den organisatorischen Rahmen und die Motorsport-Infrastruktur, Opel das Fahrzeug, die Technologie und das Racing-Know how.

Das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen: der Markenpokal „ADAC Opel Rallye Cup“. Die Nachwuchserie erlebte 2013 ihre Premierensaison und bietet talentierten und ambitionierten Newcomern alle Möglichkeiten, ihr Potenzial zu entfalten – noch dazu mit Perspektive. Denn seit 2014 können Cup-„Aufsteiger“ die zweite Stufe des modular aufgebauten Rallyeprogramms in Angriff nehmen und sich mit einem Opel ADAM nach FIA R2-Reglement auf internationaler Rallyebühne bewähren. Und wenn es richtig gut läuft, wieder mit der Unterstützung durch ADAC und Opel.